Das korrekte Verhalten gemäss Anweisungen der Behörden.

Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen. Das heisst, bei weniger als 2 Metern Abstand während mehr als 15 Minuten. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.

Die ausgeschiedenen Viren überleben auch einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen wie Türklinken, Haltevorrichtungen, Liftknöpfen etc. Ob man sich auch anstecken kann, wenn man diese Oberflächen anfasst und danach Mund, Nase oder Augen berührt, ist zurzeit nicht klar.

Die «Inkubationszeit» des neuen Coronavirus, das heisst die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt etwa drei bis sieben Tage. Sie kann jedoch bis zu 14 Tage dauern.

Plakate und Flyer zum Download:

Plakat «Neues Coronavirus: So schützen wir uns» (PDF, 1 MB, 29.03.2020)

 

Flyer «STOP CORONA: Auch bei gutem Wetter zuhause bleiben» (PDF, 3 MB, 08.04.2020)

 

Flyer «Neues Coronavirus: So schützen wir uns» (PDF, 1 MB, 01.03.2020)

 

Plakat «Hygienische Händedesinfektion gem. EN 1500» (PDF, 9 MB, 01.03.2020)

 

Informationskampagne «So schützen wir uns»

Wie können Sie sich gegen das neue Coronavirus schützen? Die Kampagne «So schützen wir uns» informiert, wie das am besten geht. Achten Sie in erster Linie auf die Hygieneregeln und das richtige Verhalten bei Symptomen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber.

Zu den bisherigen drei Hygieneregeln gründlich Händewaschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen und bei Fieber und Husten zu Hause bleiben kommen drei weitere Regeln dazu. Sie gelten ab sofort. Dadurch können wir uns selbst und andere möglichst vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützen.

Halten Sie Abstand zu anderen Menschen.

Halten Sie Abstand zu anderen Menschen. Eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus kann erfolgen, wenn man zu einer erkrankten Person weniger als zwei Meter Abstand hält. Indem Sie Abstand halten, schützen Sie sich und andere vor einer Ansteckung.

  • Meiden Sie Gruppen von Menschen.
  • Halten Sie beim Anstehen Abstand zu den Personen vor und hinter Ihnen (zum Beispiel Kasse, Post oder Kantine).
  • Lassen Sie an Sitzungen zwischen Ihnen und den anderen Teilnehmenden einen Stuhl frei.
  • Bleiben Sie möglichst auf Distanz zu besonders gefährdeten Personen in Ihrem Umfeld.
  • Machen Sie keine Besuche in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern.

Abstand halten im öffentlichen Verkehr

Der ÖV ist wichtig für eine funktionierende Wirtschaft. Und viele Menschen sind auf ihn angewiesen. Das Grundangebot bleibt deshalb bestehen. Benutzen viele Personen ein öffentliches Verkehrsmittel gleichzeitig, können sie nicht genügend Abstand voneinander halten. Sie riskieren dann, sich mit dem neuen Coronavirus anzustecken.

Verzichten Sie auf Fahrten mit dem ÖV
Nutzen Sie für den Arbeitsweg wo immer möglich den Langsamverkehr (zu Fuss, Fahrrad, E-Bike).

Sind Sie dennoch auf ÖV angewiesen, halten Sie die Hygiene- und Verhaltensregel ein.

Händeschütteln vermeiden.

Je nachdem, was wir gerade angefasst haben, sind unsere Hände nicht immer sauber. Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt. Darum ist es wichtig, das Händeschütteln zu vermeiden. Gegen Ansteckung können wir uns schützen, indem wir:

  • Begrüssungsküsse und Händeschütteln vermeiden;
  • zum Gesprächspartner möglichst einen gewissen Abstand halten;
  • Nase, Mund und Augen besser nicht berühren;
  • grössere Menschenansammlungen möglichst meiden, insbesondere, wenn Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören. Die besonders gefährdeten Personen sind Personen ab 65 Jahren, sowie Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien die das Immunsystem schwächen oder Krebs.

Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

Sie haben Symptome (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) und benötigen ärztliche Hilfe? Rufen Sie zuerst Ihren Arzt oder Ihre Ärztin an.

  • Klären Sie telefonisch ab, ob ein Arztbesuch notwendig ist (die Kapazitäten der Ärztinnen und Ärzte sowie der Gesundheitseinrichtung sind begrenzt, wir wollen sie optimal nutzen).
  • Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin wenn Sie eine besonders gefährdete Person sind. Dies sind: Personen über 65 Jahre sowie solche mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Thera-pien die das Immunsystem schwächen oder Krebs
  • Lassen Sie sich informieren, an wen Sie sich wenden und welche Vorsichtsmassnahmen Sie einhalten müssen, damit Sie andere nicht anstecken.

Gehen Sie nur von sich aus in die Notfallstation eines Spitals, wenn sich Ihr Zustand verschlimmert und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nicht erreichbar ist. In diesem Fall müssen Sie die Notfallstation vorher anrufen.

Gründlich Hände waschen.

Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der Hygiene. Indem Sie regelmässig Ihre Hände waschen und pflegen, können Sie sich gut schützen.

Wann sollte ich mir die Hände waschen?

Sooft als möglich, aber besonders:

  • bevor man Essen zubereitet
  • vor dem Essen
  • bevor man den Kindern zu Essen gibt
  • nach dem Schnäuzen, Niesen oder Husten
  • nach dem Nachhause kommen
  • nach man im ÖV war
  • nachdem man eine kranke Person besucht hat, oder man engen Kontakt mit Material von Kranken oder ihren persönlichen Gegenständen hatte
  • bevor man Kontaktlinsen einsetzt oder herausnimmt
  • nachdem man eine Hygienemaske weggenommen hat
  • nach dem Gang zur Toilette
  • nachdem man einem Kind die Windeln gewechselt oder es auf die Toilette begleitet hat
  • nach dem Umgang mit Abfall
  • wenn man schmutzige Hände hat

Wie wasche ich die Hände richtig?

Auf die richtige Methode kommt es an. Seife allein genügt nicht, um die Keime unschädlich zu machen. Nur wenn man richtig einseift, reibt, abspült und trocknet, schafft man das. So geht es:

  • Machen Sie die Hände unter fliessendem Wasser nass.
  • Seifen Sie die Hände ein, wenn möglich mit Flüssigseife.
  • Reiben Sie die Hände, bis sich Schaum bildet – auch die Handrücken, zwischen den Fingern, unter den Fingernägeln und die Handgelenke.
  • Spülen Sie die Hände unter fliessendem Wasser gut ab.
  • Trocken Sie sie mit einem sauberen Handtuch, wenn möglich mit einem Wegwerf-Papiertuch oder einer einmal benutzbaren Stoffhandtuchrolle.

Was muss ich noch beachten?

  • Verwenden Sie möglichst Flüssigseife.
  • Am besten tragen Sie keine Ringe. Falls Sie einen Ring tragen: Ziehen Sie ihn vor dem Händewaschen aus, reinigen sie ihn mit Seife und trocken Sie ihn gut.
  • Pflegen sie Ihre Haut: In lädierter Haut können sich richtige «Mikrobennester» bilden. Verwenden sie zur Pflege der Haut eine Feuchtigkeitscreme.
  • Schneiden Sie die Fingernägel kurz und bürsten Sie die Nägel regelmässig. So kann sich darunter kein Schmutz ansammeln.

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.

Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten: damit können wir Viren übertragen, wen wir die Verhaltensregeln nicht beachten.

Wir kann ich das Übertragungsrisiko verringern oder vermeiden?

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen etwas vor Nase und Mund, am besten ein Papiertaschentuch.
  • Wenn Sie keines haben, husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge und nicht in die Hände. Sollten Sie doch die Hände benutzen, waschen Sie sie möglichst gleich danach gründlich
    mit Wasser und Seife.
  • Schnäuzen nur in Papiertaschentücher (keine Stofftücher).
  • Spucken Sie in ein Papiertaschentuch.
  • Waschen Sie die Hände nach jedem Husten, Niesen und Spucken in ein Papiertaschentuch.
  • Verwenden Sie Papiertaschentücher und benutzen Sie es nur einmal. Dann entsorgen Sie es.

Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.
  • Bleiben Sie bei Krankheitssymptomen (Atembeschwerden, Husten und Fieber) zu Hause.
  • Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit.
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie – immer zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder Gesundheitseinrichtung, bevor Sie sie aufsuchen.